Meine UZH der Zukunft
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In meinem Rahmen Wissenschaft vorantreiben, aber auch ein wenig dazu beitragen, den Stand VFFL zu stärken.
Die UZH, die akademische Forschung und die Studierenden profitieren nämlich in hohem Maß von engagierten und intrinsisch motivierten Mitarbeitenden im Mittelbau. Gleichzeitig sind viele wissenschaftliche Karrierewege stark von befristeten Finanzierungen abhängig, was langfristige Perspektiven erschwert. Auch festangestellte Mitarbeitende sehen sich neben hohen Leistungsanforderungen mit strukturellen Unsicherheiten konfrontiert, die strategische und nachhaltige Planung nicht immer erleichtern. Vor diesem Hintergrund könnten klar definierte und institutionell unterstützte Entwicklungspfade zur wissenschaftlichen Eigenständigkeit im Mittelbau einen wichtigen Beitrag leisten. Der Mittelbau -quasi als «breite Schulter» im nachhaltigen Wissenstransfer und der täglichen Lehr- und Forschungstätigkeit - wird strukturell nicht mitgedacht. Karrierewege auf Basis von Funktion anstatt Titeln sollten auch in der Planung mitgedacht werden, auch wenn man nicht teil der klassischen «Fakultät» ist.
Verlässliche und auch seitens der UZH finanziell transparent hinterlegte Entwicklungsperspektiven für Wissenschaftler, einschließlich (aber nicht ausschliesslich) des gezielten Ausbaus der Funktionen Lecturer sowie der Titularprofessuren würden nicht nur die individuelle Planungssicherheit erhöhen, sondern zugleich die strategische Stabilität und Innovationskraft der Universität stärken. Dabei sollte die vorhandene Bandbreite institutioneller Funktionen bewusst genutzt und nicht primär auf Titelfragen fokussiert werden.
Gerade angesichts sich verändernder Rahmenbedingungen in der Drittmittelförderung erscheint eine solche strukturelle Weiterentwicklung langfristig sinnvoll und auch nutzbringend.