Womit ich mich beschäftige
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Seit 2017 arbeite ich in der Verkehrsmedizin an der Universität Zürich und leite den Bereich Forschung und Forschungsentwicklung. Mein Schwerpunkt liegt auf der interdisziplinären Untersuchung der medizinisch definierten Fahrfähigkeit und Fahreignung des Menschen im System Maschine. Mit dem Aufbau und der wissenschaftlichen Nutzung eines Fahrsimulators verbinde ich technische Innovation mit medizinischen und psychologischen Fragestellungen. Mein Hintergrund in Biochemie, Physiologie und Biophysik – von molekularen Motorproteinen bis hin zu mechanischen Schwingungssystemen – prägt meine offene und inklusive Herangehensweise.
Zuvor war ich in internationalen Forschungsumgebungen tätig und habe umfangreiche Erfahrung im Aufbau und in der Planung komplexer Laboreinrichtungen gesammelt. Heute kombiniere ich methodische Präzision, technisches Verständnis und klinische Relevanz, um evidenzbasierte Grundlagen für Verkehrssicherheit und verkehrsmedizinische Begutachtung zu schaffen. Besonders bereichernd finde ich es, wenn eine scheinbar naiv-spielerische Offenheit aus unterschiedlichen Disziplinen aufeinandertreffen lässt und daraus Neues, Unerwartetes und zugleich Sinnvolles entsteht. Genau dafür versuche ich in meinem Bereich Raum zu schaffen.
Ein Ostwestfale aus dem letzten Jahrtausend – nach bewegten Zeiten zuhause und im Studium lange auf interdisziplinärer und internationaler Walz – nun seit 2017 in der Verkehrsmedizin zuhause, wo er mit dem Aufbau eines Fahrsimulators die Freude an fachübergreifende Forschung mit vielfältigen Erfahrungen im Erstellen von Laboreinrichtungen kombinieren konnte. Von der Physiologie/Biochemie kommend von ganz kleinen Motoren (Einzelmolekül-Biophysik an Kinesinen) ,über stehende Ultraschallwellen als Motor von Bewegung, nun hin zu ganz grossen Motoren (Autos, ok nur simuliert :)) – aber immer den Menschen und seine Situation im Blick.